Page 59 - Tourismusverein Ebensfeld - Gastgeberverzeichnis 2019
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                    Burgstall. Nach 50 m gabelt sich der Weg. Wir halten uns rechts und neh- men nach weiteren 50 m den linken, geschotterten Weg bergan.
Dieser Teil des Wanderweges Nr.8 führt parallel zum Kelbachtaler Höhenweg. Oben am Waldrand ange- kommen lohnt es sich, auf der Parkbank für einen Moment zu verwei- len. Wenden wir uns zurück, haben wir von rechts beginnend den Staffelberg, Kloster Banz, im Hintergrund die Eierberge, Staffelstein, dann gerade- aus vor uns die Veits-Kapelle mit den herrlichen riesigen Linden, Ebensfeld und halblinks Kutzenberg im Blick.
Nach kurzer Rast folgen wir weiter dem Waldwirtschaftsweg. Nach ca.150 m wird der Weg flacher. Auf der rechten Seite erkennt man beim genauen Hinsehen einen alten zugewachsenen Steinbruch. Nach weiteren 200 m kom- men wir auf eine Wiese, die gerade im Frühling in voller Blüte steht.
Direkt vom Waldrand aus können wir links, von Hecken ziemlich verborgen, die Schutzhütte 1 erkennen. Sie liegt ca.70 m abseits von unserem Weg. Trotzdem lohnt es sich, eine kurze Rast zu machen.
Denn hier sind unter anderem Informationstafeln zu sehen, die über die einheimischen Heilpflanzen bzw. die Wiesenblumen im Wechsel der Jahreszeiten informieren. An dieser Schutzhütte führen unter anderem der Main-Donau-Weg, der Nordweg, der Südweg und der Naturlehrpfad der Wanderfreunde Bad Staffelstein vorbei.
Wir aber folgen unserem Wanderweg Nr.8 in süd- süd/östlicher Richtung wei- ter. Vom Wanderparkplatz Dittersbrunn aus sind wir bis zu diesem Punkt ca.30 Minuten gelaufen. Über eine große Wiese und vorbei an einem jungen Nadelwald geht es nun weiter in Richtung Küpser Linde.
Nach weiteren 10 Minuten haben wir den weitesten Punkt unserer Wanderung, die Küpser Linde und die Schutzhütte 2 erreicht. Hier stehen auf dem Plateau 2 Linden, zwischen denen
ein großes Holzkreuz errichtet wurde.
Der Sage nach soll es hier an dieser Stelle vor langer Zeit zwischen zwei Brüdern zu einem tödlichen Streit gekommen sein, bei dem der Eine den Anderen erschlug. Der Mörder soll die Tat bereut haben. Er steckte seinen Wanderstab in die Erde des Tatortes und bat um ein Zeichen der Vergebung. Die Sage berichtet, dass der Stab ausschlug und daraus eine richtige Linde wurde.
Als diese Linde vor einigen Jahren gefällt wurde hatte der Stamm immer- hin einen derartigen Umfang, so dass etwa 5-6 erwachsenen Männer nötig waren, die Linde zu umfassen.
Jedes Jahr am Christi Himmelfahrtstag (Vatertag) veranstaltet hier die Freiwillige Feuerwehr Oberküps das über die Grenzen des Landkreises bekannte "Küpser Lindenfest".
Wir verlassen die Küpser Linde und fol- gen dem Flurbereinigungsweg abwärts, in Richtung Kümmel. Nach ca 150 m knickt der Weg rechts ab und wir sehen vor uns den Possenberg. (Hier besteht die Möglichkeit, auf dem Bergkamm eine vorgeschichtliche kelti- sche Wallanlage anzusehen.)
Der Weg führt nun steiler bergab und wir kommen in einen Hohlweg, der rechts und links von kleinen und gro- ßen Laubbäumen gesäumt ist. Dann wird das Tal breiter. Wir folgen dem Kümmelbach und sehen schon nach kurzer Zeit, malerisch gelegen, links vor uns die Ortschaft Kümmel. Vor dem Ortseingang sehen wir rechts einige Felsenkeller und dahinter, direkt bei den ersten Häusern, eine sehr gut erhaltene Steinmarter.
Wir durchqueren den Ort in Richtung Kleukheim und wenden uns an dem Transformatoren-Häuschen nach rechts, auf den geteerten Flurbereinigungsweg. Wir folgen die nächsten ca.800 m dem Verlauf des Kümmelbaches und kommen auf die Ortsverbindungsstraße Prächtig - Kleukheim. Nach dem Überqueren wenden wir uns auf dem Radweg nach rechts, in Richtung Prächting.
Durch Prächting folgen wir den Wandersymbolen, der blauen 8 auf weißem Feld, und erreichen so die letz- te Etappe unserer Wanderung, die nun am Kelbach entlang führt.
Am Ortsausgang sehen wir links einen Kinderspielplatz. Ermüdete Wanderer können hier wieder eine kleine Zwischenrast im Biergarten des Landgasthof Hummel, der nur etwa 100 m rechts am Ende des Hummelweges liegt, einkehren.
Wir aber gehen weiter entlang des Kelbaches. Jedoch nicht auf der geteerten Straße die nach links zur Hankirche abzweigt, sondern nach rechts in Richtung Ebensfeld.
Nach ca.100 m sehen wir auf der linken Seite oben auf der Höhe das Bezirksklinikum Kutzenberg. Wir über- queren den Kelbach und gehen nun auf der linken Seite des Baches weiter in Richtung Ebensfeld.
Schauen wir jetzt noch einmal zurück, dann sehen wir halbrechts oben, sehr schön gelegen, die Hankirche, eine frü- here Wallfahrtskirche.
Nachdem wir zuletzt noch die Bundesasutrtaobßaehn1A7733 Neu unterquert haben und nach etwa 200 m nach links abgebogen sind, haben wir nur noch wenige hundert Meter bis zum Ausgangs- und Zielpunkt unserer Wanderung, dem Wanderparkplatz in der Hadergasse in Ebensfeld.
Wer vorab aber noch eine kleine Stärkung braucht, kann auf dem Engelhardts-Keller noch einmal einkehren.
      Der Fremdenverkehrsverein Markt
Der Tourismusverein Ebensfeld e.V.
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guten Appetit
und guten Appetit.
Wegbeschreibung von Burkard Becker
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© Werbestudio Konzept, Burkard Becker, ebensfeld






































































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