Oberküps - Unterküps

Kirchweih in Oberküps
 
Kirchweih in Oberküps
 
Kirchweih in Oberküps
 

Verlässt man in Kleukheim die Staatsstraße 2187 und fährt gerade auf den Steilabfall des Frankenjura zu, so findet man idyllisch am Ende eines kleinen Tales gelegen die Dörfer Ober- und Unterküps.

Nur ein knapper Kilometer trennt die beiden Orte, die verwaltungsmäßig stets eine Einheit bildeten. Der Ortsname kommt mit Sicherheit aus der Sprache der slawischen Wenden und ist in mittelalterlichen Urkunden als "Chubitz" zu finden.

Das enge Tal mit seinen bewaldeten Steilhängen und die Hochfläche mit ihren "Scherbenäckern" brachten ihren Bewohnern nur sehr bescheidene landwirtschaftliche Erträge, so dass die Kleinbauern meist talabwärts nach Nebenverdiensten suchen mussten. Lediglich der Verkauf von Holz ermöglichte bescheidene Nebeneinkünfte. So konnte sich in Unterküps neben einer ehemaligen Getreidemühle ein Sägewerk entwickeln.

Das Ortsbild von Oberküps wird von der Filialkirche "St. Katharina" geprägt. Die Barockkirche befindet sich in einer Hanglage am Nordwestrand des Dorfes. Die Fundamente lassen noch Spuren einer mittelalterlichen Wehrkirche erkennen. Der jetzige Bau wurde 1802 n. Chr. vollendet. Die Orgel, ehemals im Besitz des Klosters Banz, ist über die Dorfgrenzen hinaus bekannt. Kirchweih wird am 3. Sonntag im August gefeiert. 

Die reizvolle Umgebung und die ruhige Lage eröffnen gute Chancen für den Tourismus. 1972 schloss sich die ehemals selbständige Gemeinde der Gemeinde Kleukheim an und wurde 6 Jahre darauf in den Markt Ebensfeld eingegliedert.