Ansberg und St.-Veit-Kapelle

Wanderwege rund um den Veitsberg
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Veitsberg im Sommer aus der Luft mit der größten geschlossenen Lindengruppe Europas
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Veitsberg im Sommer aus der Luft mit der größten geschlossenen Lindengruppe Europas
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Der Ansberg, einst eine keltische Opferstätte, auf dem sich heute die St.-Veit-Kapelle erhebt, war der Sitz eines edelfreien Geschlechts, das mit einem Gazwin de Ansperc 1087 erstmals erwähnt wird. 

Die St.-Veit-Kapelle liegt eingebettet in einem Uralten Lindenhain (die größte geschlossene Lindengruppe Europas) auf der Kuppel des Ansberges, der ähnlich beherrschend wie der nahe Staffelberg über dem Maintal aufsteigt. Der Baustil ist Barock.

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Der Ansberg, im Volksmund auch Veitsberg genannt

Der Ansberg, im Volksmund auch Veitsberg genannt, ist der Ebensfelder Hausberg. Mit ca. 460 m ist er zwar etwas niedriger als sein berühmter Nachbar, der Staffelberg (539 m), aber er ist ebenso attraktiv. Schon aus der Ferne sieht man die St.-Veith-Kapelle, umrahmt von Europas ältesten geschlossenem Lindenkranz. 

Der Aufstieg ist auch für nicht geübte Wanderer gut zu erklimmen. Vom Parkplatz Dittersbrunn aus geht es knapp 2 km leicht bergauf. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Ausblick auf das schöne Maintal; bei schönem Wetter sieht man die Altenburg in Bamberg und die Veste Coburg am Horizont.

Schon Viktor von Scheffel, der in seinem Frankenlied „Wohlauf die Luft geht frisch und rein …“ bereits 1859 das Obere Maintal beschreibt, hat in seiner dichterischen Freiheit, in der 4. Strophe die Adelgundiskapelle auf dem Staffelberg mit der „Veitskapelle“ auf dem benachbarten Veitsberg vertauscht: 


Zum heil'gen Veit von Staffelstein
komm' ich empor gestiegen
und seh' die Lande um den Main
zu meinen Füßen liegen.
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
umrahmen Berg und Hügel
die breite stromdurchglänzte Au
ich wollt´, mir wüchsen Flügel.